Bühne
Brunnerin macht ihre Leidenschaft zum Beruf
Die Brunnerin hat ihren Bachelor in Bühnentanz abgeschlossen und bietet Tanzkurse für Jung und Alt im Open-Class-Format an.
Sie hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Seit Kindergartenzeiten bewegt sich die 26-jährige Sarina Rogantini aus Brunnen zu klassischen Rhythmen. In ihren wöchentlichen Tanzstunden im Ballett entdeckte sie ihr Talent. Dass sie ihre Lieblingsbeschäftigung auch zum Beruf machen kann, wusste sie lange nicht. Heute hat sie den Bachelor in Bühnentanz und eröffnet im Januar ihre eigene Tanzschule in der Region. «Tanzen war für mich immer schon wichtig, nur wusste ich nicht, dass es auch ein Beruf sein kann», sagt sie. Im Tanzwerk 101 in Zürich, der grössten Tanzschule der Schweiz, hat sie die Chance also genutzt: Zuerst absolvierte sie die Grundausbildung und hängte gleich drei Jahre für die Fachhochschule Bühnentanz mit anschliessendem Bachelor an. In ihrer Ausbildung hat sie nicht nur das Ballett perfektioniert, sondern auch ganz viele andere Tanzstile. Für ihre Tanzschule bringt sie also einiges mit: «Ich möchte gerne so viel Wissen wie möglich weitergeben», so Rogantini.
Ein grosses Angebot für ein breites Publikum
In ihrer Ausbildung hat sie nämlich viel mehr als nur Ballett getanzt. «Ich habe zeitgenössische wie auch urbane Tanzstile kennengelernt. Meine Tanzschule wird also nicht primär eine Ballettschule: Ich möchte unterschiedliche Kurse anbieten. Einmal vielleicht Ballett, dann zeitgenössisch, weiter zu Jazz, Improvisation, alle Urban Styles – sprich Hip-Hop, Popping, House und vieles mehr.» Es sollte also für alle etwas dabei sein. Mit ihrem Open-Class-Format möchte die 26-Jährige ihr vielfältiges Angebot einem möglichst breiten Publikum zur Verfügung stellen – das heisst also: Man braucht nicht zwingend schon Erfahrung oder muss sich für ein Jahr verpflichten, um eine Tanzstunde besuchen zu können.
In Ibach und Brunnen vertreten
«Meine Tanzschule wird in zwei Standorte aufgeteilt sein: einmal in Ibach bei Physio Sportiv und dann in Brunnen bei Jazzercise.» Grund dafür seien die noch nicht vorhandenen finanziellen Mittel für einen eigenen Raum. «Ich bin dort eingemietet, aber wenn die Tanzschule gut läuft, möchte ich dann bald meinen eigenen Standort haben», so die junge Brunnerin. Sarina Rogantini steht noch ganz am Anfang ihrer Laufbahn und möchte ab dem 7. Januar Kurse für Kinder und auch Erwachsene anbieten. «Ich möchte mit meiner Schule nicht nach Perfektion streben, sondern eine Wohlfühloase für viele generieren, um ihrer tänzerischen Leidenschaft nachgehen zu können.»
Bote der Urschweiz / Kim Zgraggen
Autor
Bote der Urschweiz
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- Bühne
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