Musik
Musik braucht keinen Reisepass
Die Feldmusik Gersau liess das Publikum an ihrem Jahreskonzert quer durch die Welt und die Zeiten reisen.
Ganz klar keinen Schiffbruch erlitt die Feldmusik Gersau am Pfingstsamstagabend, denn ihr Jahreskonzert unter dem Motto einer musikalischen Reise fand in der Aula in Gersau vor vollen Zuschauerrängen statt. Die Direktion hatte Florian Stadler inne, der den Abend sichtlich genoss.
Vom zackigen Marsch aus Prag ging es über zum Tapas-Genuss nach Spanien, hinein ins italienische Dolce Vita und dann raus auf den Highway mit rockigen Klängen – nicht den letzten dieses Abends, versetzte doch später auch ein Medley das Publikum zurück in die 1980er-Jahre. Zudem wurde nebst traditionelleren Marschklängen auch den Königen der Rockmusik gehuldigt. Einen rührenden Moment bot das nicht auf dem Programm stehende Marschstück «Gero» im Gedenken an den im März verstorbenen Ehrendirigenten Erwin Nigg.
Zwei Mal 35 Jahre und eine Fast-Uraufführung
Stolz konnte Feldmusik-Präsidentin Tamara Hanselmann Maria Camenzind und Vroni Küttel einen grossen Blumenstrauss überreichen: Sie wurden für je 35 Jahre aktives Musizieren geehrt und sind nun eidgenössische Veteraninnen. Genauso geehrt fühlte sich Benj Buchli: Der Goldauer war nicht nur als Gastmusiker dabei, sondern das von ihm komponierte Stück «Jubilant Mood» erfuhr die Zweit-Uraufführung – es ist bisher erst einmal öffentlich gespielt worden. «Die abwechslungsreiche Mischung aus Musik für Jung und Alt zeichnet die Feldmusik Gersau schon lange aus», hielten die beiden Ehrenmitglieder Hildi und Max Schuler fest. Und sprachen wohl für das ganze Publikum: «Es war ein sensationelles Konzert!»
Bote der Urschweiz / Stefanie Henggeler
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Bote der Urschweiz
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- Musik
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