Bühne
Renato Küttel ist neuer Bühne-66-Präsident
Die Theaterspieler haben mit den Proben von «Giulias Verschwinden» begonnen.
Zehn Jahre war Maria Nobs im Vorstand der Bühne 66. Danach führte sie ab 2013 als erste Präsidentin den renommierten Schwyzer Theaterverein. Es war ihr Wunsch, nach fünf Jahren das Präsidium abzugeben. Die Bühneler liessen ihre Präsidentin am Donnerstag an der GV im «Gaswerk» nicht gerne gehen. Sie verabschiedeten Maria Nobs mit tosendem Applaus und Standing Ovations. Ihr Nachfolger ist der bisherige Vizepräsident Renato Küttel, der sein komödiantisches Talent zur Freude der Laienspielerinnen und -spieler bei der Verabschiedung der Präsidentin in vollen Zügen auslebte.
Gmeindsfäscht-Stück war ein Hit
Gleichzeitig wurde der Vorstand des Vereins aufgestockt. Neu eingetreten sind Peter Reichmuth – er spielte am Gmeindsfäscht in Schwyz den Zusenn – und Markus Meyer, der als Wiedereinsteiger die Vorstandsarbeit bestens kennt. Geehrt wurde mit Peter Betschart «ein Gesicht, das zur Bühne 66 gehört», wie es Maria Nobs ausdrückte. Fünf Personen gaben den Austritt aus dem Verein. Doch acht Neue konnten begrüsst werden. Aus der Spielkommission traten Jo Reichmuth und Patrizia Annen aus. Nachfolgerinnen sind Petra Zurfluh und Ruth Feubli. Bruno Wirthensohn, Produktionsleiter des Gmeindsfäscht-Stücks «Alpen-Hegel», blickte auf die gelungene Produktion zurück. «Das Stück war ein Hit», sagte er und lobte die 25 Mitwirkenden und die sechs Musiker. Bereits laufen unter der Regie von Ruth Feubli die Proben für «Giulias Verschwinden» von Martin Suter. Das neuzeitliche Stück wird am 25. April im Verenasaal in Ibach Premiere feiern und anschliessend 16-mal aufgeführt. Noch sucht der Vorstand unter den Mitgliedern ein Team, das das Theater- Restaurant übernehmen möchte, da das bisherige Wirtepaar, Erika und Christian Stucki, eine Pause einlegen wird.
Bote der Urschweiz / (pd/la)
Autor
Bote der Urschweiz
Link
Kontakt
Kategorie
- Bühne
Publiziert am
Webcode
www.schwyzkultur.ch/F1Uurs