Bühne

Musik

Zwei Persönlichkeiten verabschiedeten sich

Das Theater Arth ohne Sandro Forni und ohne Elja-Duša Kedveš? Schwer vorstellbar, nun aber Tatsache.

Derniere bedeutet immer auch Abschied nehmen. Die letzte von 25 Vorstellungen der Operette «Gasparone» im Theater Arth machte da keine Ausnahme. Noch einmal zeigte sich das Publikum im prall gefüllten Theatersaal begeistert von Musik, Schauspiel, Tanz und der Leistung von über 240 Mitwirkenden. Nach der Vorstellung wurde Elja- Duša Kedveš herzlich verabschiedet. 13 Jahre wirkte sie als Choreografin am Theater Arth, die letzten sieben Jahre in Doppelfunktion auch als Regisseurin. Sie hat in dieser Zeit viele starke Figuren geprägt, dem Ballett innerhalb der Operette ein neues, vom Publikum begeistert aufgenommenes Gewicht gegeben und wahrhaft einzigartige Inszenierungen geprägt. Für Kedveš waren alle gleich wichtig, egal ob es ein fragendes Kind war, das erstmals auf der Bühne stand, eine erfahrene Solistin oder die Bühnentechniker, welche manchmal hinterfragten, was sie umzusetzen hatten.

 

Fornis Nachfolge noch unklar

Bereits vor einem Jahr wurde Sandro Forni an der Derniere als Präsident verabschiedet. Da noch keine Nachfolge gefunden werden konnte, hatte er sich bereit erklärt, eine weitere Saison zu verantworten. Jetzt ist definitiv Schluss, einzig als OKP für das Jubiläumsfest zum 175. Geburtstag Mitte Juni tritt er nochmals in Erscheinung. Noch ist nicht klar, wer neuer Präsident der Theatergesellschaft Arth wird. Vorläufig werden die Aufgaben dieses Amts auf die Vorstandsmitglieder aufgeteilt.

 

Bote der Urschweiz / Christian Ballat

Autor

Bote der Urschweiz

Kontakt

Kategorie

  • Bühne
  • Musik

Publiziert am

26.03.2026

Webcode

www.schwyzkultur.ch/LXuTC5